Auf zum Tai Chi Wochenende

Alle Vorbereitungen waren getroffen. Andrea hat für die Gruppe die Planung übernommen und war unser Manager. Wunderbar hat Sie alles gemacht, ich -  brauchte nur zeitig überall erscheinen.

So sollte mein Wochenende, an einem Freitag im September,  in aller Ruhe starten. Freitag ist der beste Tag der Woche, finde ich. Du kannst etwas früher von der Arbeit nach Hause gehen, da haben alle Verständnis. Jeder deiner Kollegen,  versucht so schnell wie möglich ins Wochenende zu kommen.

Mein Wecker geht um 5.00 Uhr. Wie jeden Morgen. Nur heute setze mich sofort ins Bett, recke mich und stehe auch auf. Früh zur Arbeit und früh fertig mit der Pflicht. Dann ab zur Kür. So dachte ich.

Doch ich hatte die Rechnung ohne den nächtlichen Sturm gemacht. Natürlich hatte ich des Nachts den Sturm wütend gehört. Einmal bin ich wach geworden, habe das Fenster geschlossen, damit es nicht rein regnet, mich umgedreht im Bett und   bin  sofort wieder eingeschlafen.

Jetzt stand ich auf und freute mich auf den Tag.

Es war noch Wäsche in der Waschmaschine, die in den Trockner musste. So ging ich frohen Herzens in den Keller um die Plörren von einer Maschine in die andere zu transportieren

Das war alles, mehr brauchte ich heute nicht mehr im Haushalt zu tun, alles andere war fertig und vorbereitet.
.

Ich hüpfte die Treppe herunter in den Keller,  denn ich freute mich auf das Wochenende der Entspannung.
Unten angekommen
 stand ich dort, plitsch platsch,  bis zum Knöchel im Wasser.

Schwimmen, war mein erster Gedanke. Was gibt es schöneres als seinen Tag mit einer Stunde Sport zu beginnen. Es muss ja nicht immer Tai Chi sein.

Danke dir, für diesen Zufall und so wollte ich gerade einen Hechtsprung ins Wasser machen, als ich mir meiner Größe bewusst wurde.

Mit der richtigen Größe hätte ich die Wahl.

Klein zu sein und in einem Meer  zu baden.
ODER
Riesig zu sein und diese Pfütze mit einem Schwamm aufzusaugen.

Ja, das hätte mir jetzt auch gefallen.

Doch wegen meiner Statur musste ich eine Stunde den Wischer bewegen, um das Wasser dort hin zu bringen, wo es hin gehörte. In den Rohren der Unterwelt, die das Wasser jetzt wieder aufnehmen konnten. Denn der Sturm hatte sich gelegt.

Ja, es ist immer wie groß wir eine Sache werden lassen. Geben wir ihr nicht viel Gewicht oder Größe lässt sich alles bewältigen.

Also ran an den Feind und mit einer Musik im Ohr, die Zeit vergessen. Dann niemand hetzt uns durch das Leben, außer wir selber.

In der Ruhe liegt die Kraft.
Bei Sturm zu arbeiten, wenn die Rohre das Wasser noch nicht aufnehmen, hätte auch wenig Sinn gemacht.


Dann ab in ein wunderschönes Wochenende.

Alles Liebe
eure Oppi


Kommentare

Anonym hat gesagt…
Hallo Oppi!
Habe fb aus persönlichen Gründen verlassen.
Aber gut, wenn man nur Freund sein kann bei fb, habe ich auch Verständnis dafür.

LG von Swan ♥
Oppi hat gesagt…
Warum... wir sind doch schon so lange Freunde auch ohne FB. Verstehe das jetzt nicht. Hab dich lieb. Oppi

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