Mich muss es geben, wegen dem Ganzen

Heute hatte ich zwei wundervolle Gespräche.


An der Haltestelle, wo ich von meiner Straßenbahn in den Bus springe, sitzt oft
ein Freund, sein zu Hause ist Irgendwo. Sein Dach über den Kopf der Himmel.

Er lacht gerne, genau wie ich und ist immer bereit, auf eine kleines Gespräch mit mir.
So sitzen wir oft auf den blauen kalten Drahtsitzen und plauschen.

Heute war wieder so ein Tag. Es wird kälter bestimmt, denn nach Vollmond ändert sich das Wetter.
So sprechen wir.... eigentlich immer small... oder wie nennt man solche Gespräche.

Heute habe ich persönliche Fragen gestellt.

"Musst du diesen Winter wieder draußen übernachten und wenn du die Möglichkeit hättest, würdest du in deinem vergangen Leben etwas ändern wollen?"

Weißt du, sagt er zu mir und denkt nach. Nein, denn so einen wie mich muss es geben. Das ist das Ganze, damit es einmal eine perfekte Menschheit gibt. Damit wir alle lernen.

Dann lacht er und albert... und zack , wird ein kleiner, blauer, perfekter Schlumpf geboren.

Nein, er wird wieder ernst. Keiner hat Schuld an meinem Leben. Früher habe ich immer den anderen die Schuld gegeben. Gott müsste mir in den Nacken hauen und sagen, du hast oft selber Schuld.
Das weiß ich Heute.
Weißt du... dann macht er eine kleine Pause -  mich muss es geben, damit ihr mich seht.

Ich frage, als Spiegel für uns?.
Nein, sagt er - für das Ganze.
Seine Hand, die eine Flasche mit Wein hält, macht einen Bogen in der Luft.
Damit das Ganze besser wird. Alles muss gelebt werden, dann kann es sich ändern.

Mein Bus kommt und ich muss gehen, Er sagt noch, ich mache eine Therapie... ich habe eine Therapie bekommen. Dieses Jahr brauche ich nicht draußen schlafen.

Ich winke und steige in meinen Bus, den mein Fahrer wartet nicht. Vom Fenster winke ich ihm zu und freue mich für ihn.

Ja, das Ganze, sage ich zu meinem Gegenüber. Ein netter Herr um die 80 Jahre mit einem Stock. Er lächelt mich an. Ja, sagt er ohne meine Geschichte zu kennen.

Meine Augen sind so schlecht, Das lässt sich nicht mehr ändern. Aber ich kann gut hören und sprechen. So frage ich immer den Fahrer, welche Linie es ist, die er fährt. Manchmal sind die Fahrer frech und sagen, können Sie nicht lesen. Steht am Bus. Dann sage ich, nein und lache.

Gestern habe ich deswegen eine Frau nach der Linie gefragt.
Ist das die 156, Sie hat ja gesagt aber ich war in der 176.
Als ich  gemerkt habe, dass der Bus irgendwie anders fährt,
habe ich doch den Fahrer gefragt.

So ist das, wenn man schlecht hört, sagt er und lacht.
Damit meinte er die Frau.
Ein wunderschönes Lachen und die Augen, die Augen die so schlecht sehen können,
lachen mit dem Gesicht um die Wette.

Es ist immer das Ganze.
Das Ganze macht uns aus.
Wir sind alle verbunden.
Irgendwie.

Manche denken an Energie.
Manche an eine höhere Kraft.

Doch es gibt immer einen Fahrer, der den Weg kennt, daran glaube ich.

Wir brauchen uns kein Bild machen, denn wir spüren es.
Dieses Ganze.

Ja!


Einen wunderschönen Tag
Oppi


Nenne es Engel oder wie du willst,
jene Kraft der unendlichen Freude,
die an manchen Tagen im Herzen du fühlst.
Genieße die Wärme! Vergeude
keinen Gedanken, warum es so ist!
Genieße, genieße, wenn ein Engel dich küsst!

Ute Frähner-Ludwig.

Vorsicht es ist ein Messer..

Das ist doch klar... oder?!
So ein Messer ist gefährlich.
Schon als Kind bekommst du von Mutti gesagt. VORSICHT nicht mit dem Messer spielen.
Hast du dir schon einmal in den Finger geschnitten... SO   RICHTIG???? So wirklich tief???!!!
Das Blut hat nur so aus dieser Wunde herausgeblubbert, alles war sofort rot.
Man glaubt gar nicht, was aus so einer kleinen Wunde herausblubbern kann. 
Es ist erschreckend. 

Dann, wenn jemand verzweifelt ist, nicht weiter weiß und....

Nun, jeder vermaledeite Haushalt hat ein Messer, welches besonders geschärft wurde
vom Küchenchef. Denke!!!!!!!!!!!

Denke, was passiert, wenn dieser Jemand..... 

Es war an einem schönen Sommermorgen. 
Die Ferien sollten beginnen und es standen wie jedes Jahr wieder einmal die Zeugnisse vor der
Türe. Ja, sie klopften an, manchmal schon einige Tage früher durch den Lehrer.
Der, der den Eltern mitteilt. HMMMMMM, dieses Jahr, war ein beschissenes Jahr für ihren
Nachwuchs. Manch ein Elternteil nimmt es mit Gelassenheit, manch ein Elternteil mit Schreck.

Doch der größte Schreck lauert ganz wo anders!?

Er lauert in der Küche in der Schublade, in feinem Silber und gerade geschliffen. 

Und, weil du diese Zeiten kennst und weil du diese Briefe bereits kennst... genau deswegen
versteckst du diesen Gegenstand.... irgendwie... so... so unbemerkt und offensichtlich.

Angst 

Wie geht man mit dieser Angst um. Das, was jeden Tag in den Nachrichten gezeigt wird.
Diese Taten die getan werden, von Söhnen und Töchtern, deren Eltern es nicht gewollt haben.

Ja, und genau deswegen, deswegen ... genau DARUM

Wenn ihr versteht was ich meine.

In Liebe
mit viel Liebe
euere Oppi

Das Glück deines Lebens wird geschaffen durch deine Gedanken.
Denke gut und in Liebe.
Denke nicht an diese Nachrichten.
Nichts wird so, wenn du es nicht willst.
Deine Liebe versetzt Berge.

UND

Alles wird

Alles wird GUT!!!!



Auf zum Tai Chi Wochenende

Alle Vorbereitungen waren getroffen. Andrea hat für die Gruppe die Planung übernommen und war unser Manager. Wunderbar hat Sie alles gemacht, ich -  brauchte nur zeitig überall erscheinen.

So sollte mein Wochenende, an einem Freitag im September,  in aller Ruhe starten. Freitag ist der beste Tag der Woche, finde ich. Du kannst etwas früher von der Arbeit nach Hause gehen, da haben alle Verständnis. Jeder deiner Kollegen,  versucht so schnell wie möglich ins Wochenende zu kommen.

Mein Wecker geht um 5.00 Uhr. Wie jeden Morgen. Nur heute setze mich sofort ins Bett, recke mich und stehe auch auf. Früh zur Arbeit und früh fertig mit der Pflicht. Dann ab zur Kür. So dachte ich.

Doch ich hatte die Rechnung ohne den nächtlichen Sturm gemacht. Natürlich hatte ich des Nachts den Sturm wütend gehört. Einmal bin ich wach geworden, habe das Fenster geschlossen, damit es nicht rein regnet, mich umgedreht im Bett und   bin  sofort wieder eingeschlafen.

Jetzt stand ich auf und freute mich auf den Tag.

Es war noch Wäsche in der Waschmaschine, die in den Trockner musste. So ging ich frohen Herzens in den Keller um die Plörren von einer Maschine in die andere zu transportieren

Das war alles, mehr brauchte ich heute nicht mehr im Haushalt zu tun, alles andere war fertig und vorbereitet.
.

Ich hüpfte die Treppe herunter in den Keller,  denn ich freute mich auf das Wochenende der Entspannung.
Unten angekommen
 stand ich dort, plitsch platsch,  bis zum Knöchel im Wasser.

Schwimmen, war mein erster Gedanke. Was gibt es schöneres als seinen Tag mit einer Stunde Sport zu beginnen. Es muss ja nicht immer Tai Chi sein.

Danke dir, für diesen Zufall und so wollte ich gerade einen Hechtsprung ins Wasser machen, als ich mir meiner Größe bewusst wurde.

Mit der richtigen Größe hätte ich die Wahl.

Klein zu sein und in einem Meer  zu baden.
ODER
Riesig zu sein und diese Pfütze mit einem Schwamm aufzusaugen.

Ja, das hätte mir jetzt auch gefallen.

Doch wegen meiner Statur musste ich eine Stunde den Wischer bewegen, um das Wasser dort hin zu bringen, wo es hin gehörte. In den Rohren der Unterwelt, die das Wasser jetzt wieder aufnehmen konnten. Denn der Sturm hatte sich gelegt.

Ja, es ist immer wie groß wir eine Sache werden lassen. Geben wir ihr nicht viel Gewicht oder Größe lässt sich alles bewältigen.

Also ran an den Feind und mit einer Musik im Ohr, die Zeit vergessen. Dann niemand hetzt uns durch das Leben, außer wir selber.

In der Ruhe liegt die Kraft.
Bei Sturm zu arbeiten, wenn die Rohre das Wasser noch nicht aufnehmen, hätte auch wenig Sinn gemacht.


Dann ab in ein wunderschönes Wochenende.

Alles Liebe
eure Oppi


Ruhrpott

Hmm... neulich... ist schon etwas her... halt neulich... lach.... war ich mit meiner Freundin bei den Ruhrpoeten.

Es war schön. Geschichten von Menschen aus dem Pott.
Wir sind Multi...
Multikulti... multikultinational... also ein bunter, zusammengewürfelter Haufen.

...

Bergleute aus allen Ecken der Erde.
Und wir wohnen schon lange zusammen, haben uns also aneinander
gewöhnt.... sollte man meinen. (!)

Hmmmmmmmmmmm


Manchmal, manchmal... wenn ich die Schlagzeilen lese, denke ich darüber
nach. Wann gewöhnt man sich daran, eine bunte Kultur zu haben.

Ich für meinen Teil bin ja so.
Wenn ich mich einmal an etwas gewöhnt habe
und mir geht es gut dabei, ich bin also zufrieden, dann möchte ich nichts daran ändern.
Also, ich möchte so bunt bleiben.
Bunte Geschichten erzählen können.

Da, bei den Ruhrpoeten, da wurden Geschichten vorgelesen.
Geschichten von früher, von den Menschen.
Von der schwarzen Asche, die auf die Häuser und auf die weiße Wäsche
niedergeregnet ist.

Ist heute unsere Wäsche weiß? Ist sie das... wo keine Kohle druf liegt?

Vom Bergmann unter Tage, wurde erzählt.
Die Menschen, die vor den Häusern saßen, auf Beobachtungsposten sozusagen.
Oder auf der Lauer nach Geselligkeit. Weil irgendwann, musste mal einer zum
Quasseln vorbeikommen.
Von den Taubenzüchtern die am Wochenende ihre Tiere auf die Reise schickten.
Und, und, und....

Es wurden Erinnerungen wach.
Erinnerungen an meine Kindheit.

Ja, so war es... genau so...:
Ich war ein Teil dieser Geschichten.

Obwohl ich mich nicht so fühle, als würde schwarzes Gold
durch meine Adern fließen. Wir haben keinen Kohleofen mehr,
somit muss ich auch keine Kohle in meinen Keller schippen.
Dabei habe ich als Kind noch geholfen.
Vater hatte eine Schubkarre und wir hatten Spaten in den Händen.
Dann wurde über eine Rutsche die Kohle in den Keller geschüttet.
Also die Kohle in die Karre und den Inhalt der Karre in den Keller.
Da wo auch die Kartoffeln lagerten.

Wenn ich heute der Jugend sagen würde, ich schippe Kohle in meinen Keller.
Dann würden die doch glatt denken, isch hätte sonne Menge Holz. (Geld)

Nein, das alles ist nicht mehr. Doch muss ich zugeben, dass mir die Geselligkeit
meiner Vorfahren im Blut liegt. Im Wohnzimmer meiner Oma wurde gelacht,
Karten gespielt, gesungen, Kartoffelsalat gegessen und Aufgesetzten-Schnaps getrunken.
Es war der Treffpunkt, der Familie... besonders vor und an den Weihnachtstagen.
Ganz oft wurden Geschichten erzählt. Manchmal nur über die Nachbarn,
manchmal aber auch von Früher.

Da fällt mir Tante Lilli ein, die mit der riesen Oberweite.....-die Tochter von Onkel Teo und Tante
Änne... hahah
Sie hatte immer den selben Kittel an, glaube ich. Auf alle Fälle,
 habe ich keine Unterschiede in ihrem Styling wahrgenommen.-
Besonders hübsch anzusehen war es, wenn Sie die Stufen im Haus putzte und ich das Ende ihrer Kniestrümpfe zu sehen bekam. Das Gummi unter ihren Knien war so eng, dass es das rosa Fleisch der Beine, wie bei einem Michelin Männchen, abgebunden hat. :D
Wenn die Familie zusammen war und es wurden Geschichten von Früher erzählt, wollten wir Kinder nicht auffallen. Wir waren leise, denn Lilli hat uns Blagen an die frische Luft gesetzt, sobald es ihr in den Kram passte. "Nichts für eure Ohren bestimmtes, wird hier geschnattert!" "Ab mit euch Blagen, nach draußen!" Sagte Sie und kein Erwachsener hatte etwas dagegen zu einzuwenden.
Wir verschwanden dann auch umgehend, denn Ihre Statur flöhste uns tiefen Respekt ein.

Doch zurück zur Geselligkeit.
Genau so saßen wir vor Tagen in der kleinen Galerie bei Elisa, mit den
Mitgliedern der "kurve". Einer Gruppe von Künstlern aus Borbeck.
Wir saßen bei einem Glas Wein und erzählten uns Geschichten.
Unsere Eigenen und die Geschichten unserer Väter und Großväter.
Es war so wunderschön. Ja, manchmal war es auch traurig.
Aber zusammen traurig zu sein, ist besser als alleine.
Das gibt Halt.

Nein, ich bin nicht in der Grube gewesen und meine Kinder werden es auch
nicht kennen lernen. Wir haben keine Kanarienvögel, Beatle, Tauben und Lauben im
Garten. Wir leben anders und doch, doch sehe ich, wie viel mir solch ein Abend
gibt und nicht nur an Erinnerung. Bin doch ein Ruhrpottkind, was mit hömma, machma, hasse, bisse,
gibse, wirse, nich, mich u.s.w. groß geworden ist.

Das mein Vater  Kaninchen gezüchtet hat, hinten im Garten von Omma.
Das meine Mutti eine Suppe  gekocht hat und darin waren  die kleinen Flugtauben vom Josef.
Das war Ruhrpott und die Seele lebt bekanntlich weiter.

Josef war aus Polen und wohnte auf der anderen Straßenseite. Aber bei Omma durfte er
seinen Tauben ein Zughause geben. Ganz umsonst, weil in seinem Garten kein Platz war.
Dafür bekamen wir etwas für die Suppe.
So aßen wir die Tauben, aus dem Taubenschlag, von Ommas Garten.

Wenn wir Kinder die Gesellschaft verlassen mussten, dann gingen wir in den großen
Garten. Hier wo mein Vater 4 Bete mit Kartoffeln hatte und was es sonst noch alles
zu pflanzen gab.
 Hühner gab es, denen wir durch den Maschendraht,
unsere Regenwurm-Beute zu fressen gaben.


Ja, die Erinnerung an die Feiertage bei Kartoffelsalat und Würstchen sind noch da. Das von Tante Elsbeth der Sohn .... mit diesen wunderschönen Augen, Augen die von Wimpern umrahmt waren, wie bei einem Teppich die Fransen.... sein Akkordeon zum Spielen hervorholte und dass von allen Anwesenden, Lieder von Seemännern gesungen wurden. Das die Karten immer auf den Tisch lagen, für ein Doppelkopfspielchen. Und es wurde gespielt, darauf konnte man sich verlassen.
Beim Spiel hatte meine Oma es plötzlich mit Herzstichen zu tun, damit wollte Sie verdeutlichen, dass Sie viele Herzen auf der Hand hatte, um ihrem Mitspieler einen Tipp zu geben. Auch das Kreuz machte dann Beschwerden und hier und da pickte es fürchterlich. Doppelkopf war das Spiel der Spiele. Auch ich habe es gelernt und wusste zu Reizen.
Haha....


Dann Onkel Theo, der Onkel,  der nie Luft bekam und einen ekligen Spucknapf sein Eigenen nannte. Pfui ... das war so Iiiiiiiiiiiiigiigit.... und diesen Duft den er verbreitete. Nur seine Zigarre roch für mich schlimmer.

Tante Änne mit dem Vogelnest auf dem Kopf. Die Haare waren wie ein zweiter Kopf toupiert und fanden sich in einem kunstvollen umflochtenen Dutt wieder.

Wie Lilli hatten alle Frauen  diese dunkelblauen  Kittel an,  in einer Tasche war immer ein Taschentuch mit selbst umhäkelter Spitze und in dem anderen ein Staubtuch. Ungefragt wurde uns mit dem einem die Nase geputzt..."Schnüff mal" hieß es und mit dem anderen wurde schon mal über die Schuhe gewischt.... oder sonst wo... also immer irgendwo.

Meine Großmutter hatte diese kleinen Locken, eine Dauerwelle, die an der Luft getrocknet wurde und mit zwei Kämmchen  rechts und links hinter den Ohren gebändigt wurden.  Meine Großmutter war eine Frau die wenigsten 100 kg auf die Waage brachte und dabei war Maria nicht groß. Sie sah von hinten schlank aus, denn Ihr Gewicht trug Sie nur nach vorne. Auf ihrem Schoss konnte man nur sitzen, wenn man beide Arme um Ihren Hals schlang. Ließ man sich los, hatte man die beste Rutschpartie. Huiii... das war fein.

Von Ihrem Küchenfenster im ersten Stock konnte man die Menschen der Straße bestens beobachten. Ihr Haus bildete den Abschluss der Straße an einem Berg und wer einkaufen wollte, musste die Straße hoch zum Markt oder zur Bude, an Ihrem Küchenfenster vorbei. Die Bank, die vor dem Fester stand, hatte Metall Beine und einen rot, schwarz gestreiften Plastik Bezug. Normal hatten zwei Personen darauf Platz. Nicht jedoch wenn Omma dort saß. Nun, ja ... mit mir auf ihrem Schoss, waren wir dann ja wieder zwei. Auf dem kleinen Tisch davor stand immer Ihre Nähmaschine. IMMER! Auch erinnere ich mich, dass oft ein Käsekuchen im Backofen war. Dieser Duft war einfach nur gut.

 Dann erfüllte das Haus ständig ein Duft von Tannennadeln. Das waren diese kleinen Tabletten, die in grünem Papier gewickelt auf dem Badewannen Rand lagen. Meine Großmutter liebte es zu Baden und ehrlich, es stand immer dieses grünliche Wasser in der Badewanne... immer!
Meine Mutti, meine Schwester und  haha... ich.

Ach... wisst ihr was...

Ich glaube ich kaufe mal eines dieser grünen Tabletten.

Einfach mal in der Wanne liegen wie Omma damals und mal sehen, ob ich ihre Gedanken denken kann....

Irgendwo hier müssen Sie doch rumschwirren. Sie können doch nicht verloren gegangen sein.
Lach....

Einen wunderschönen Tag wünsche ich euch noch, mit lauter schönen Geschichten von früher
und vielleicht schafft ihr es... wie wir bei Elisa in der Galerie, ein Stück Ruhrpottgeselligkeit
zurück zu holen.

Es liegt doch in der Luft.
Vielleicht einmal mit euren Nachbarn.
Er kennt bestimmt auch Geschichten die er erzählen kann.
Vielleicht sind es spannende Geschichten von einer Flucht.
Vielleicht von geselligen Abenden von seinem Zuhause.

Sagt später nicht... hätte ich ihn einmal gefragt, den Nachbarn, wenn er nicht mehr da ist.
Aus welchem Grund auch immer.

Eure Oppi





9
Oben in der Mitte ist Tante Änne mit mir. :)


Papa Mutti und Petra ... mein Kinderwagen. :D



Übertreiben

Wenn wir Vorbilder haben oder Menschen, die etwas anders gemacht haben als wir, fangen wir an zu übertreiben. Ja, so wie dieser Mensch es ...