Dazu ein bisschen Klassik




Sie sieht aus wie Mutti!

Neue Farben


Okay, dann werde ich mal wieder malen!

Es ist nicht einfach ein weißes Blatt vor sich zu haben!

Was male ich nur?



Meine Finger sind mein größtes Werkzeug.


Oh, Gott ob das was wird?


Und jetzt wird wieder alles ausgewischt.
Ein altes Handtuch, ein muss.


 
Ein bisschen schief, wo sind die Kritiker?


Ich glaube ich werde schielen! ;-)


So, jetzt will ich wieder nicht mehr, jetzt brauche ich Hilfe.
Wieder  Unvollendet!

Weihnachten



Hefekranz und Filetspitzen,
Welli´s die auf dem Christbaum sitzen.
Dann legt die Mutti auch noch munter,
all unsere Geschenke schnell darunter.
Sie bittet uns: "Gibt fein acht, -
dass keiner darauf Häufchen macht!" ;-)

Frohe Festtage

Queen - Thank God It's Christmas

Wünscheliste


Gespräch 2007 vor Weihnachten.
Mein Sohn ist 10 Jahre alt.
Im nächsten Jahr durfte er sich bereits seine Weihnachtsgeschenke selbst kaufen!

Mein Sohn:
"Mutti hast du bereits alles von meiner Wunschliste eingekauft?"
Ich: "Wie?" " Du bekommst doch nicht ALLES!"                                                                      Mein Sohn:"Hallo, ich wünsche mir aber alles und zu Weihnachten bekommt man alles!"
Ich:"Nein, es soll ja eine Überraschung werden, deswegen schreibst du eine
Wunschliste und wir können dann ein Geschenk aussuchen."
Mein Sohn:"Das ist ja soooo ungerecht, Mutti"

Etwas später
Mein Sohn:"Dann schreibe ich nur das Lieblingsgeschenk auf". - "Was hast du den gekauft?"
Ich:"Das sage ich dir nicht, dann wäre es keine Überraschung mehr!"
Mein Sohn:"Dann weiß ich nicht, ob ich das richtige Geschenk bekomme".
"Hast du überhaupt ein Geschenk gekauft?"
Ich:"Nein!"
Mein Sohn:"Und wenn es jetzt ausverkauft ist!"
Ich:"Dafür hast du ja eine Wunschliste, dann kann ich mir ein anderes Geschenk aussuchen."
Mein Sohn:"Aber Mutti, ich will mir doch das Geschenk aussuchen! Ich möchte mit ins Geschäft und mir mein Geschenk aussuchen."
Ich:"Dann ist es ja keine Überraschung."
Mein Sohn:"Aber es ist doch mein WUNSCH!"
Ich:"Bitte gehe jetzt ins Bett."
Mein Sohn:
"Gut, gehen wir dann morgen mein Geschenk kaufen?"

Weihnachten


A little Weihnachtsgedicht
When the snow falls wunderbar,
and the children happy are.
When the Glatteis on the street,
and we all a Glühwein need.
Then you know, es ist soweit.
she is here, the Weihnachtszeit.
Every Parkhaus is besetzt,
weil die people fahren jetzt.
All to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things,
and the Christmasglocke rings.
Mother in the kitchen bakes,
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks.
Daddy in the Nebenraum,
schmucks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging off the balls,
then he from the Leiter falls.
Finaly the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein.
And it sings the family
schauerlich: "Oh, Christmastree!"
And then jeder in the house,
is packing the Geschenke aus.
Mama finds unter the Tanne,
eine brandnew Teflon-Pfanne.
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
all around is Harmonie.
Bis mother in the kitchen runs.
im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr,
with Tatti, tata daher.
And they bring a long, long Schlauch
and a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas now is in the Arsch.
Schöne Adventszeit!!

Krümel







Immer wieder, wenn ich in unsere Besteckschublade schaue, finde ich es irre, wie schnell hier eine Krümelvermehrung stattfindet. Hallo meine lieben Männer, schneidet ihr eure Brote über diese Schublade?! Ein klares „Nein“ sage ich mir. Ordentlich wie sie erzogen sind, werden die Brote auf der Brotmaschine geschnitten und die Brötchen sogar, man glaube es kaum, über dem Spülbecken. Also bitte schön, wo kommen all´ die vielen Krümel her? Werden sie nach dem zubereiten der Brote, mit der Handkante, flugs in die Schublade verstaut? Wie etwa all´ die Briefe und sonstigen Unterlagen, die ich gerne in solch einer verschwinden lasse. Auch das kann ich mir nicht vorstellen. Wenn ich auf meinem Beobachtungsposten hinter der Tür stehe.   (Das ist nicht schwer, denn von der Küche kommt man in die Diele und von hier, wie in fast jedem zweitem Reihenhaus, in die Gästetoilette. Hier schaue ich, beim auflegen meiner Kriegsbemalung, in den Spiegel und kann bequem in die Küche sehen. Manchmal auch mit einem schnellen Blick über die Schulter. Dann stelle ich auch schon mal meine Rabarberblätter auf Empfang und höre heimlich Gespräche mit. Bitte nicht verraten, meine Männer haben es komischer Weise noch nicht herausbekommen. *GG*) .... Habe ich solche Machenschaften noch nicht gesehen.

Also bitteschön, ich frage euch noch einmal, hier und jetzt, wo kommen die Brotkrümel in der Besteckschublade her?


Gut und gerne könnte ich manchmal ein Schnitzel damit
panieren. Sollten sie sich deswegen sammeln, um mir in einem Notfall mangelnden Paniermehls, behilflich zu sein!

Ein schönes Wochenende.
Eure Oppi



Papa

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Zu Weihnachten saßen wir beide gerne vor dem Fernseher.
Wir liebten Dick und Doof und konnten so irre über diese Komiker lachen.
Mein Vater konnte mit den Ohren wackeln wie Stanley Laurel.
Er trug mit Begeisterung einen Hut.
Rauchte gerne mal ein Pfeifchen.
Tanzte für mich wie Fred Astaire.


Bei diesem Klassiker denke ich wieder an Papa, denn er konnte auch hervorragend und mit Inbrunst pfeifen.




White Chritmas

I'm dreaming of a white Christmas
Just like the ones I used to know
Where the treetops glisten,
and children listen
To hear sleigh bells in the snow

I'm dreaming of a white Christmas
With every Christmas card I write
May your days be merry and bright
And may all your Christmases be white

I'm dreaming of a white Christmas
With every Christmas card I write
May your days be merry and bright
And may all your Christmases be white

Hier mein Lieblingsgedicht


Heinrich Hoffmann von Fallersleben          

                                    Der Traum





Ich lag und schlief;
da träumte mir ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch
vor mir ein hoher Weihnachtsbaum.
Stern  Und bunte Lichter ohne Zahl,Stern
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer.
Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht! Stern Da gab's, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.
Und als ich nach dem Baume sahStern
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,Stern
und alles, alles schwand.
Stern Da wacht' ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war's um mich.Stern
Stern
"Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,Stern
sag an, wo find' ich dich?"
Stern Da war es just, als rief er mir
"Du darfst nur artig sein;
dann steh ich wiederum vor dir;
Stern jetzt aber schlaf nur ein!
Und wenn du folgst und artig bist,Stern
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der heil'ge Christ
Stern den schönsten Weihnachtsbaum."
vertont von Johann Friedrich Reichardt (1752-1814)
Weihnachtsbaum

Geburtstag




Mein Papa sitzt rauchender Weise auf dem Sofa und hört Musik. Meine Mutter steht in der Küche und bügelt die Wäsche. Ich finde meine Mutter ist die schönste Mutti der Welt. Ihre Haare sind kurz und pechschwarz. Ein bisschen sieht Sie wie Schneewittchen aus, mit  ihren hellblauen Augen. Ich liebe es, wie Sie das Bügeleisen über die Wäsche zieht, und dann alles feinsäuberlich zusammengefaltet auf den Küchentisch legt.
Im Moment stehe ich vor dem großen Spiegel in unserer Diele und schneide Grimassen. Ein Tag wie jeder andere, nein, das ist er bestimmt nicht.
 Es ist der 06. Dezember 1966 und ich werde heute 6 Jahre. Was für ein Datum -
was für ein tolles Alter. Ich liebe mich in diesem schönen neuen Kleid mit dem
viereckigen Ausschnitt, er ist rundherum mit einer Borte besetzt, diese ist verziert mit einem goldenen Glitzerfaden. Die Borte wiederholt sich an den aufgesteppten Taschen. Taschen am Kleid sind etwas Wunderbares und das nicht nur zum Händewärmen. Hier kann man alles Mögliche mitnehmen…..
Meine Schuhe passen nicht zum Kleid.  Muttis sind bestimmt sehr hübsch dazu.
Es sind Ihre Sommerschuhe. Sie haben feine goldene Riemchen und eine Plateausohle.
Ich ziehe die Schuhe an, sie sind etwas zu groß aber total schön.
So groß bin ich schon, eine feine Dame. Vor dem Spiegel  drehe ich mich hin und
her und lasse dabei meine Haare fliegen.
Mutti schimpft, ich soll ihre Schuhe nicht anziehen, doch das höre ich jetzt nicht. Unmöglich
kann ich diese Schuhe wieder ausziehen, denn heute ist mein Geburtstag.
Mutti hat noch ordentlich was zu tun, schließlich wollen alle gleich Kuchen essen und der ist noch nicht einmal im Ofen.
Es soll ein tolles Fest für mich werden. Der Nachbarjunge Till kommt und meine Kusine Andrea. Meine Mutti schiebt den Kuchen in den Ofen und die Wäsche vom Tisch kommt in einen Korb, dieser wird ins Schlafzimmer gestellt. Dann wird der Küchentisch hübsch gedeckt. Meine große Schwester hilft Mutti immer. Sie ist sehr fleißig.
 In kürzester Zeit haben die Beiden alles so hübsch gemacht, dass die Gäste endlich eintrudeln könnten.
Der Puppenwagen mit meiner Puppe steht in der Küche. Mein Baby liegt frisch gewaschen,
mit einem schönen blauen Strampler unter dem Kissen und könnte einen Spaziergang vertragen. Ich bin zu aufgeregt, unmöglich kann ich jetzt
herumlaufen, auch wenn es hier langsam langweilig wird. Dazu wird es bald dunkel und im Dunkeln werde ich nicht spazieren gehen, da habe ich Angst.
Zwischen Spiegel, Puppenwagen und Küche bewege ich mich  hin und her. Gedulden soll ich mich, es kommt eine Riesen-Überraschung hat Mutti gesagt. Ha, die hatte ich bereits, denn ich hatte meine Nase überall hineingesteckt und geschnüffelt, ob nicht irgendwo mein Geschenk zu sehen war. Eigentlich bin ich ein bisschen beleidigt (schön sehe ich aus, Spieglein, Spieglein an der ….und noch eine Drehung… fliegt meine Haare fliegt…) die rote Tasche, die im Kleiderschrank versteckt war, die hätte ich gerne gehabt. Doch auspacken durfte ich nur dieses Kleid. Hübsch ist es zugegeben, aber…..-
nun es sollte nicht sein. Gut, dass mich keiner beim schnüffeln erwischt hat, könnte ja mal
fragen, für wen die tolle Tasche ist. „Mutti“ , „ja, Petra“ , „Ach schon gut“, - und noch eine
Drehung vor dem Spiegel.- „Was denn meine Süße?“ „Wann kommt Andrea?“
„Jede Minute“. Da schellt es an der Tür. Ich trenne mich von meinem tollen Spiegelbild und mache die Türe auf. Der Nachbarjunge steht vor mir. Eigentlich mag ich Ihn nicht so sehr, aber so lange meine süße Kusine nicht da ist, soll es mir recht sein. Warum hat Mutti ihn eingeladen. Sie hätte mich mal Fragen können.
Da steht er, frisch gekämmt, mit gesengtem Kopf und einem Geschenk in der Hand. Ja, Geschenke sind prima!
Ich ziehe Ihn zur Tür herein und knöpfe ihm das kleine Päckchen ab. Zusammen gehen wir in die Wohnküche. Was sage ich ihm jetzt?  Herrlich ich brauche mir keinen Kopf machen, denn es schellt schon wieder. Ich hüpfe zur Tür. Da sind Andrea und meine Tante. Ich Liebe diese beiden. „Kommt herein“, „wo sind die Ge….“, Christina, Andys Schwester und mein Onkel (Irgendwie hat er keine Augen, wieso braucht er eine Brille? Wieso brauchen Leute die keine Augen haben eine Brille?) stehen auch noch da, ….“Geschenke, lass sehen Andy.“ „Komm, komm herein.“ Ein großer Empfang, voller Freude, voller Liebe. Alle sind wir in der Wohnküche. Ich habe immer noch diese tollen Schuhe an. Ich sehe Andreas Blick und bin unsagbar glücklich.
Wir Kinder bekommen den Auftrag jetzt ganz leise zu sein.
Gleich  kommt die Überraschung. Was für eine Aufregung. Andrea und ich halten uns bei den Händen. Dann hören wir etwas im Flur. Es hört sich an wie das Klimpern  einer großen Metall- Kette. Mein Vater sagt: “Das ist Knecht Ruprecht.“ HIIIIILLLLLFFFEE ich habe große Angst. Was will der hier, ich habe Geburtstag und will feiern. Ich möchte meine Geschenke auspacken…. (der weiß sicher, dass ich gelünckert habe) Bitte, bitte Mutti mache nicht die Tür auf.  Ich fasse Andrea bei der Hand und wir verkriechen uns unter dem Küchentisch. Mutti macht tatsächlich die Türe auf. Ich kann nicht mehr atmen! Wir sind ganz still, unsichtbar, nicht in dieser Welt.  Da kommt Knecht Ruprecht, ganz schwarz ist er im Gesicht, hat einen langen Stab in der einen Hand mit dem er tüchtig auf unseren Boden stampft. Bong, bong ganz laut mit einem grimmigen Gesichtsausdruck.  In der anderen Hand wackelt er mit einer langen, silbernen  Kette. Wow, so Eine habe ich noch nie gesehen. Direkt hinter Ihm ist der Nikolaus. Der Nikolaus ist schön, er hat einen langen weißen Bart (was auch sonst), einen Rucksack (hier sind bestimmt noch Geschenke drin) und ein goldenes, dickes Buch.
Unter dem Tisch denken wir uns in Sicherheit und ich werde ganz bestimmt nicht herauskommen. Nicht solange dieser schwarze Mann da steht.
Andrea schiebe ich immer ein bisschen nach vorne. Till, der jetzt auch unter dem Tisch hockt, ist noch vor mir, so kann mich keiner sehen. Hoffentlich
verraten mich die Erwachsenen nicht. Toll, wie könnte es anders sein, in diesem Moment höre ich Mutti schon wie durch einen Schleier rufen: „Petra…, Kind…!“ „Der Nikolaus ruft dich, komm doch bitte.“ Nein, nie im Leben. „Petra!“ Nein ich bin taub und schiebe Andrea wieder etwas nach vorne. „Petraaaaaaa!“ Jetzt ist es passiert, nein, Hilfe, alles zwischen meinen Beinen wird warm. Ich habe mir in die Hose gemacht.
Was mach ich nur. „Petraaaaa!“ Mutti wird ungeduldig und der Nikolaus auch. Ich komme aus meinem Versteck. Die beiden anderen hinter mir her. Dem Nikolaus gebe ich die Hand, weil Mutti mich noch ein bisschen nach vorne schiebt. Ich nicke ein paar Mal mit dem Kopf. Was er gesagt hat, keine Ahnung. Darauf konnte ich mich nun wirklich
nicht mehr konzentrieren. Er hat was aus seinem Buch vorgelesen glaube ich.
Es war nichts schlimmes, denn alle lächelten. Andy stand jetzt bereits neben mir.
Ich sagte mein Gedicht auf. Rubbeldikatz - ganz schnell -  dann noch einen Knicks und schwupp laufe ich ins Schlafzimmer. Hier ziehe ich meinen Schlafanzug an und gehe ins Bett.
Keiner bekommt mich noch zu Gesicht. Es ist schön in Muttis Bett, dieser Duft.
Ein tolles Fest. Mein Geburtstag.
Ich bin fast schon groß, wenn da nicht dieses kleine Missgeschick passiert wäre.
Dann schlafe ich ein und träume, von einer roten Tasche und von Weihnachten.






Erster Advent

Einen kleinen Spaziergang mit Tessy. Sie mag gar nicht mehr viel Laufen. Immer wieder bleibt Sie stehen. Sie zwingt mich zur Ruhe. Das i...