Erster Advent


Einen kleinen Spaziergang mit Tessy. Sie mag gar nicht mehr viel Laufen.
Immer wieder bleibt Sie stehen. Sie zwingt mich zur Ruhe. Das ist die Aufgabe
von den Alten an die Jungen. Nun ja... ich bin ja auch nicht mehr taufrisch... hahah
So ist es meine Aufgabe an die nächste Gerneration zu zeigen .... es geht auch mit weniger Energie.
Sei sparsam mit deiner Lebensenergie, sagten schon die alten Chinesen.

Tessy und ich laufen zu dem kleinen Bach. Sie steht im fließenden Wasser.
Ich schaue ihr zu und gehe in die Hocke. Aus dieser Perspektive sehe ich, wie das Wasser
um die Steine fließt, sich dann einen kleinen Fall hinunter wellt.
Langsam findet es sich dann im Kreis, wo der Bach etwas tiefer liegt und dreht mit all den kleinen Blättern, von Unterwegs, seine Runden.  Das Wasser sieht unglaublich weich und zart aus. Ich möchte es berühren und doch... wenn ich es so sehe, traue ich mich nicht, es zu stören. Diese wunderbaren, fließenden Muster. Nein, ich wage es nicht. 

In einem Bild festhalten, wenigstens in Gedanken, denn  mein Fotoapparat liegt neben den Plätzchen, die ich heute gebacken habe.

Der erste Advent. Ich liebe die Zeit der Kerzen, das wisst ihr. Sicher habe ich es schon oft geschrieben. Mein Buch liegt im Wohnzimmer auf dem kleinen Tisch und ich freue mich
gleich meine Nase hineinzustecken.

Es ist gemütlich. Sehr gemütlich. Meine Füße werde ich unter die Rote Baumwolldecke stecken und mir eine Tasse Tee kochen.

Ja ich kann die Ruhe genießen, die diese dunkle Zeit mit sich bringt. So verzichte ich auf den Einkaufsstreß und werde die kommende Woche etwas basteln.  Kleine Wichtel sollten es werden.

Da ist eine große Lücke und am Abend weine ich viel. Bald bin ich drei Jahre verheiratet und lebe immer noch getrennt.

Mein Mann könnte bei mir sein, das wäre wunderschön. Leider ist er in Marokko. Immer noch überlegen  die Behörden, ob es Liebe ist. Kann ein junger Mann eine alte Frau heiraten aus Liebe.
 Kaum möglich, ihrer Meinung nach.

Was man nicht erlebt hat, ist schwierig zu  fühlen.

Aber ich habe mit meinen Augen auch das Weiche gespürt. Das weiche Wasser und ich hoffe, wenn Ihr  meine Zeilen lest, könnt ihr es fühlen.

Liebe kann man spüren. Es ist eigentlich einfach. Ein Blick, eine Geste, ein Herzschlag.

Doch einem Amt fehlt das alles. Ich hoffe die Menschen dort, verlieren sich nicht irgendwann in eine Gefühlslosigkeit die Ihnen das Leben, die Lebendigkeit raubt.

Und ich hoffe, dass ich die nächste Vorweihnachtszeit mit meinem Mann verbringe.

So Gott will.



Habt einen wunderschönen Abend
Genießt ... jetzt ist immer der beste Moment.

Eure Oppi. 

Leben

Was bleibt?

Es kommt immer mehr in meinem Bewusstsein.
Die Frage was bleibt?
Liegt das wohl am Alter.... haha

Wenn ich einmal sterbe, bleibt dann nur das bestehen, was ich vermasselt habe?
Das, was nicht so korrekt war in meinem Leben.

Oder erinnert man sich in Liebe?

Wie war das mit dem Baum von Gut und Böse, von dem Adam nicht essen durfte.
Esse nicht vom Baum der Sünde. War das Gebot.
Der Garten bestand aus Bäumen mit Früchten, nur von einem sollte er nicht essen.

Und trotzdem tun wir es immer wieder.

Wir fühlen uns schuldig für Kleinigkeiten.

Des Meckern, wenn sich in der Schlange jemand vordrängelt.
Das Klingeln lassen des Telefons.
Das liegen Lassen von Laub im Garten.
Das kurzfristige Absagen einer Party.
Für jedes "Nein".

Genau das bleibt in Erinnerung.
In unserer Erinnerung. 

Nicht das Gute, das Lachen, das Helfen hier und da.
Nein, in Erinnerung bleiben das Grummelige, die schlechte Laune, die Fehler.

Sie wiegen auf der Waage mehr, als alle anderen Bäume. So ist das.
Nichts wiegt so schwer, wie das Erkennen "wollen" von Gut und Böse. 

Der Pickel auf der Nase fällt mehr auf, als das schönste Lächeln im Gesicht
und er stört uns so sehr, dass wir vergessen zu Lachen.

Wie bleibe ich in Erinnerung?

Ist es wichtig, wie ich in Erinnerung bleibe?

Und wenn ja, für wen?

Doch Gut und Böse ist für jeden anders.

Was der eine als Gut bezeichnet, ist für den anderen Böse und umgekehrt.

Richtig so, der hat es verdient. Sage ihm deine Meinung. Was drängelt er sich auch vor!
Die Blätter sind wichtig für die Igel, soll der Nachbar doch meckern, was kannst du für den Wind. Soll er doch einen höheren Zaun bauen.
Ruh dich aus, wenn du krank bist kannst du unmöglich zur Party gehen. Soll man doch froh sein, dass du nicht alle ansteckst.

Die Sicht auf uns, was Gut und Böse ist, lässt uns nicht schlafen.
Lässt uns zweifeln und uns nicht zur Ruhe kommen.


Die Erkenntnis, das zu tun, was dir gut tut. Das ist wichtig.
Sage Nein.
Sage Ja.
Gehe einmal nicht ans Telefon.
Ruhe dich aus.
Sei mal Grummelig.
Achte darauf, dass du niemanden bewusst einen Schaden zuführst. 


Lebe, wie es dir gut tut, in Liebe mit dir selbst.

Das ist Leben.

Einen wunderschlönen lebendigen Tag
wünsche ich euch.

Lebt es und lasst die Zweifel los.



Ihr könnt immer neue Entscheidungen treffen, wenn ihr wollt.
Das ist möglich.
Dafür sind wir hier, wir lernen.



Übertreiben

Wenn wir Vorbilder haben oder Menschen, die etwas anders gemacht haben als wir,
fangen wir an zu übertreiben.
Ja, so wie dieser Mensch es macht, dass kann ich nicht.
Wir stellen Ihn auf einen Sockel und fangen an, maßlos zu übertreiben. 
Irgendwie stimmt es vielleicht, du kannst es nicht so wie er,
weil du es so machst, wie du es kannst.
So, wie es deine eigene Handschrift trägt.
Niemand sollte ein Kopie sein.
Lass dich anregen und schaue aufmerksam.
Lerne.
Aber trage deine eigene Handschrift. 


Wie einsam wäre der Wald,
wenn nur die Nachtigall dort sänge.
Wie farblos wäre der Wald,
wenn die Nachtigall nur ihre Federn hätte.
Die Blaumaise ein wahrer Augenschmaus.
Die Vielfalt ist doch das,
was die Tiere eines Waldes ausmacht.


Sei eine Kerze im Tunnel.
Gebe dein Licht und leuchte.

Roger Whittaker - Und eine ganze Seele (1987)

Reisen ist nicht immer nur ein Auszug in die Fremde

 iCH HABE URLAUB


Nun, ihr wisst die Kurve nimmt mich mit, es ist wieder eine wunderbare Ausstellung.
Stunden die man nicht mehr missen möchte.
Sich Bilder anzusehen, sind Reisen in andere Welten. 
Leider sind nicht viele von meinen Lieben gekommen, aber die, die gekommen sind,
habe ich schon lange vermisst. Danke
Dann die Menschen, die ich neu kennen lernen durfte.
Es waren gute Gespräche. Manchmal ein bisschen durcheinander... aber sooooo
gefühlvoll. Ja, in allem steckte so viel Gefühl.
An einem Tag gab es eine Lesung mit Gedichten von Gerda und von Gerda vorgetragen.
Ein Eintauchen in Worte.
Der Ort, die gemalten Bilder all
das ... in einem Lied von Roger Whittaker heißt es:


Du, sag doch mal, wie kommt's das man,
von einem Bild den Blick nicht wenden kann?
Was ist besonderes daran, erzähle?

Ja, so ein Bild, schau nur gut hin,
dann siehst du gleich, es liegt so viel darin.
Leinwand und Farbe, mancher Federstrich,
das Spiel von Licht und Schatten, meisterlich.
Und eine ganze Seele........

Mein Mann, eine Reise zu meiner Liebe. In meinen Gedanken.

Hier habe ich gesessen. Draußen war es mir einfach zu kalt zum Malen. Zu meinen Füßen Tessy. Genau so habe ich es mir ertäumt. 


Ja, genau so ist es.

Nicht nur die Eröffnung war ein schöner Tag, auch jede weitere Stunde, die ich dort verbringen durfte war ein Genuss.

Urlaub heißt nicht immer nur Reisen in fremde Länder.


So war in meinem Urlaub auch ein Tag, da bin ich, bevor ich die Ausstellung betreten habe,
über den kleinen, alten Markt geschlendert. Buntes treiben. Bunte Farben. Nicht so wie in Marokko, nein, aber ein Genuss. Das Obst durftete herrlich und die Blumen waren mit solch  einer Vielfalt in Reih und Glied gestellt, als wollten sie,  mit den Gewürzen von Marokko konkurrieren. Auch der Duft war unvergesslich, süß und herbstlich, vermischt mit dem Duft der Sonne. So bin ich mit meinen kleinen rosa Körbchen über den Markt geschlendert und habe mit dem Finger auf alles gezeigt, was ich mir wünschte, nicht was ich unbedingt brauchte. Dann legte ich vorsichtig neben Obst, Gemüse, Suppengrün, Käse  auch ein wunderbar  frisches Brot mit Kruste ab. Mein leichter Gang ließ den Korb  in meiner Hand  hin und her schwingen, als würde er dafür bezahlt, seinen Inhalt zu schaukeln, wie eine Schiffschaukel.


Marokko, ja immer wieder gehen die Gedanken zu meinem Mann, nach Marokko. Immer wieder ist meine Liebe und meine Reiseerlebnisse in den laufenden Tag mit eingepflochten, wie in den nicht all zu  langen Zopf an meinem Kopf.

So denke ich mit Wehmut und mit leuchtenden Augen, an die wenigen Tage, die wir immer miteinander verbringen dürfen.

Doch ich schweife wieder.... hahah

Mein Urlaub.

Mein Urlaub zu hause.

Es ist eine schöne ruhige Zeit.

Ich gehe mit Tessy spazieren. Die täglichen Hausarbeiten sind angenehme Beschäftigungen.
Alles was mir sonst, nach der Arbeit schwer fällt, sind jetzt kleine Zuckerstückchen in einem duftenden Pfefferminztee. Fast hätte ich gesagt, eine Medizin für meinen Körper.

Gartenarbeit. Es ist Herbst und es gibt immer etwas  zu tun in meiner Wildniss. Immer wieder fülle ich die kleine, braune Tonne mit abgeschnittenen Zweigen oder Blättern.

Auch das Schmücken kommt nicht zu kurz. So hat mir der Nachbar eine Gartenbank geschenkt. Sofort finde ich für Sie einen schönen Platz neben den abgeschnittenen Schilf. Nun von den drei Büscheln stehen noch anderthalb. Es rauscht so schön. Wenn ich dort sitze, habe ich das Gefühl von Meeresrauschen. Den Blick habe ich auf das Bild, das ich an die Garage gemalt habe. Hier sehe ich ein Stück von Mallorca. Mutti saß schon mit mir auf dieser Bank. Willi haben wir auf den Liegestuhl gepackt, ja .... gepackt.... wir haben ihn in Decken gehüllt, und die Decken an den Enden unter ihn geschoben, damit er nicht frieren muss. Er friert so schnell im Moment. So saßen wir dort und haben das Geschenk der letzten Sonnenstrahlen genossen. Die Füße aufgelegt auf einen Stuhl. Den Arm habe ich um meine Mutter gelegt. Ich liebe Sie so sehr. Mit ihr zu lachen macht solch eine Freude, mit ihr in die Ferne zu sehen ohne viele Worte. Die Augen zu schließen. Das ist wirkliche Ruhe. 

Urlaub, welch schöne, angenehme Zeit.

Anja und Ramona haben mich an einem Tag zur Salzgrotte entführt. Dort haben wir bei leichter Musik tiefenentspannt. Ich glaube diese Entspannung hat man mir angesehen, denn an dem Tag hat man mir ein Kompliment gemacht. Wow... Petra, du siehst so gut aus. Danke dir lieber Freund.
Du glaubst gar nicht, wie gut deine Worte mir getan haben.

Urlaub, welch schöne, angenehme Zeit.

Ach... fast hätte ich ein Erlebnis vergessen. Nachbars Fellnasen haben Babys.... ohhh... so Süße kleine neue Fellnasen. Haha... und jetzt ratet mal was ich gemacht habe. Eine kleine, ältere Fellnase....hahah.... schaut mich an und Horst sagt:

Einmal Spitzen schneiden .... BITTE.

Gesagt getan. Ein bisschen aufgeregt war ich schon. Denn Spitzen schneiden, bei den kleinen Hund.... ist schon etwas gefährlicher als bei einem Menschen. Sie bewegen sich doch viel mehr. Auf jeden Fall, haben wir vier Hände gebraucht, für das Kunstwerk. Ich liebe die Hundis.
WOUW WOUW....

Urlaub, welch wunderbare Zeit. 

Tja, dass ich die Treppe herunterstürze war natürlich nicht eingeplant. Aber auch solche Sachen passieren. Der Hintern ist lila und die Rippen geprellt. Das Lachen tut weh und das drehen und wenden ab der Hüfte. Auch das Bücken ist nicht ohne stöhnen möglich. Dr. House sagt... zwei Wochen, dann tut es nicht mehr weh.Notaufnahme im Krankenhaus. Er ein Pathologe, so stand es auf dem Zettel. Einer der freundlichsten Ärzte, die ich kennen lernen durfte. Nun, ja.... die mich als Patientin behandelt haben. :D
Als ich zum Gehen, bereits den Türgriff in der Hand halte, sagt er noch,: Sie sind aber eine freundliche Person. Ja, sage ich ... das Lachen fällt nur gerade schwer. Schönes Wochenende. 

Wenn Dr. House wüsste welche Schmerzen ich wirklich habe.
Trennungsschmerzen.Verborgen unter meinem Lachen.

Ich möchte jetzt mit meinem Mann zusammen sein.
Eine Familie sollte zusammen wohnen dürfen.
Wirklich.

Der Urlaub ist zu ende. Am Montag gehe ich wieder arbeiten.

Traumprinzessin:

Das Leben ist nicht gerecht, ausgenommen Hustenbonbons.

 Ausgenommen:

Treffen mit meinem Mann
Zusammensein mit guten Freunden.
Ein Bild malen.
Gute Musik hören....
u.s.w.

Vielleicht ist das Leben ja doch gerecht....
Wer weiß.... vielleicht


 Ein schönes Wochenende
Oppi

Da klopft es










Regentropfen am Fenster klopfen
oh nein ein Frosch 
ist wohl zu naß draußen....

haha


Einen wunderschönen Start in den Tag.

spazieren

sehen

Bedingungslose Liebe.

finden

Frag nicht nach Sonnenschein.... ein Titel

Du bringst mich zum Lachen und ab und zu zum Weinen.
Du zauberst mir ein Lächeln ins Gesicht, das jeder der es sieht, den Wunsch hat, dich zu kennen.
Du bist ohne Farbe,
doch malst du in mir die schönsten bunten Bilder.
Du beschreibst die Figuren und ich zeichne sie in meiner Phantasie.

Ich liebe jeden Buchstarben und wenn ich deine Blätter mit dem Finger
verschiebe, dann rieche ich diesen Duft, den nur du verströmen kannst.
Diese Ruhe die ich spüre, wenn ich in Gedanken den Blick von dir nehme
und weiß,  meine Augen finden  dich genau da wieder
wo sie dich verlassen haben. Dort können sie in deine Geschichte
eintauchen, wie in einem fremden Leben.

Ich liebe dich so sehr.
Das ich die Zeit vergesse, wenn du in meinen Händen liegst.

Du mein geliebtes Buch.


Herbst am Abend
Du in meinen Händen bist
Zeit vergessend


Eure Oppi

Herbsthimmel

Heute schreiben wir den 22.10.2018

Um h18.25 ist Sonnenuntergang. Jetzt ist es h18.25.
Der Himmel zeigt ein paar weiße Wolken und dazwischen ist ein helles blau.
Ein Blau wie der Stein, im Ring meiner alten, wunderbaren Mutter.
Gestern erst zeigte Sie mir Ihren Finger, an dem ein Ring funkelte und schwärmte von seiner Farbe.
In diese Farbe hatte sie sich verliebt. Die Augen konnte Sie nicht aus dem Schaufenster lassen, damals,- als er noch im gelben, warmen Licht dort strahlte.
Sie liebe Ihn immer noch. So sagt Sie es mir, mit ihrer tiefen, warmen Stimme.
Ja, genau so ein Blau gab der Himmel mir.
Am Horizont konnte man den Untergang der  Sonne beobachten, die immer noch Kraft hatte.
Ein flimmern in meinen Augen.
Dann tauchte sie ein, in ein gelbliches Orange.
Dieses Leuchten bewegt mein Herz. Ich spüre wie es einen Impuls zu meinem Hals leitet.
Kann nicht schlucken und auch nicht husten, aber dieses Gefühl ist da.
Auch spüre ich, wie meine Augen anfangen zu leuchten, gerade so wie die Sonne.
Das alles machst du mit meinem Herz.
Ich liebe dich Herbsthimmel und deine Sonne, die diesen wunderschönen Zauber in mir entfacht. Wenn ich ein Komponist wäre, ich schriebe dir ein Lied.
Wenn ich eine Sängering wäre, ich würde  leise, kaum hörbar und zart ein Liebeslied für dich  singen.




Herbstabend
selbst in der Einsamkeit
eine Freude

Haiku Basho


Alles Liebe eure Oppi

Den Augenblick genießen lernen.

Jetzt sitze ich hier, Tessy zu meinen Füßen.
Meine Beine liegen mit auf der Bank, die ich für den Winter, zum Schutz vor Schnee und Eis, bereits in den kleinen Anbau zur Küche gebracht habe. Gepolstert habe ich Sie mit der alten Matratze von meinem Sohn. Er hat ein größeres Bett bekommen. Ihr Kleid habe ich hergestellt aus dem alten Überzug meines Sofas von Ikea. Grün ist es, wie mein Garten in den ich schaue.
So sitze ich hier voll Ruhe.
Das leise Rauschen vom Kühlschrank und das wohlige Brummen von Tessy, das jetzt übergeht in ein leises, stilles Schnarchen, schleicht sich an mein Ohr. 
 Manchmal höre ich durch die Fensterscheiben einen Vogel zirpen.
Auch das Tippen auf der Tastatur kommt in mein Bewusstsein.
Als mein Mann hier war, haben wir gemeinsam gefrühstückt.  Damals kam ein Eichhörnchen ans Fenster und hat seine Nuss im Blumenkasten verbuddelt. Wir haben gelacht.  Dieses Lachen steckt noch im Raum. Diese Energie haben wir hier frei gelassen.
Ja, es lebt sich gut in meinem kleinen Pipilangstrumpfhaus.
So genieße ich den Urlaub, lasse die Schultern hängen und entspanne mich.
Den Augenblick genießen lernen.
Durch die Fensterscheibe sehen. Es bietet sich ein Stilleben. Nur manchmal berührt der Wind das Grün und es geschieht eine Veränderung.  Fast hätte ich diese nicht gesehen.


Einen schönen Tag wünsche ich
Eure Oppi



Erster Advent

Einen kleinen Spaziergang mit Tessy. Sie mag gar nicht mehr viel Laufen. Immer wieder bleibt Sie stehen. Sie zwingt mich zur Ruhe. Das i...